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Thema Turnierbericht

Dienstag, 16. November 2010 2049 x gelesen  |  3 Kommentare
 

Bericht von Pascal Nydegger, www.swissbillard.ch / Fotos: Katharina Rohde, Germany

Dimitri Jungo - holt sich am 23. Color of Money den 4. Sieg dieser Turnierserie. Mit 13-12 erkämpft er sich den Turniersieg gegen den deutschen Thomas Rombach.

Am letzten Wochenende stand im Billiardino in Zürich das legendäre COLOR OF MONEY Turnier auf dem Programm. Wie im Vorfeld vbefürchtet, wurde auch dieses Turnier vom allgemeinen Teilnehmerschwund heimgescucht. Gerade mal 58 Teilnehmer reisten in den Zürcher Kreis 5 wo um ein gut dottiertes Preisgeld von 6'500.- Franken gekämft wurde.

Mit einer Preisgeldkürzung musste man das Turnier in einem 64er Doppel-K.O. Modus durchführen anstelle des vorgesehenen 128er Tableaus (letztes Jahr waren noch über 90 Teilnehmer). Zum Vorteil der Billardbegeisterten konnte man dafür gegenüber dem letzten Jahr die Siege um einen Punkt erhöhen. Die Partien wurden bis zum Viertelfinal auf 10, ab den letzten Acht bis Halbfinale auf 11 und dass Finale auf 13 Siege gespielt. Weitere Neuerung dieses Jahr war die Einführung der Magic-Rack Aufstellschablone, und erstmals wurde am Color of Money mit Wechselbreak gespielt.

Unter den 58 Teilnehmern fanden sich viele gute Schweizer Spieler. Allen voran der Turnier-Favorit Dimitri Jungo, der momentan so ziemlich jedes wichtige Turnier in der Schweiz gewinnt. Den letzter Turniersieg verbuchte der Bieler vor einer Woche im Säntispark (swissbillard.ch berichtete darüber). Sascha Specchia, Murat Ayas, Novo Sarafimoski, Pascal Nydegger, Patrick Mennillo, Vorjahressieger Helmut Heck aus Deutschland oder der in der Schweiz wohnhafte Deutsche Thomas Rombach sind nur einige der erwähnenswerten Akteure, die durchaus für einen Turniersieg in Frage kamen. Klare Sache war indes schon vor dem Turnier: Der Weg zum Thron wird über Dimitri Jungo führen.

Und so kam es dann auch. Nach ein paar Überraschungen wie dem frühen Ausscheiden von Murat Ayas oder Novo Sarafimoski traten am Samstagabend die folgenden Spieler die Heimreise an, im Wissen dass Sie am Sonntag um 13.00 Uhr wieder an den Start mussten um die Viertelfinals auszutragen: Dimitri Jungo, Anar Bora, Patrick Mennillo, Sascha Specchia, Pascal Nydegger, Helmut Heck, Thomas Rombach und Marco Poggiolini.

- Hier gehts zur Fotostrecke zum 23. Color of Money


Spielnotizen zum Sonntag

Der St.Galler Patrick Mennillo liefert eine starke Leistung ab mit dem 3. Schlussrang. Er musste sich nur gerade von den beiden Finalisten geschlagen geben.

Dimitri Jungo, Sascha Specchia, Patrick Mennillo und Anar Bora starteten aus dem Direktlauf, während es für die restlichen Spieler bereits von Anfang an um Alles oder Nichts ging. Alse erste mussten Pascal Nydegger (8-11 vs. Heck) und Marco Poggiolini (6-11 vs. Rombach) nach gut 90 Minuten die Segel streichen und auf die Zuschauerseite wechseln.  

Da waren's nur noch sechs!

Während  sich Jungo im Direktlauf ins Finale spielten hiessen die zwei nächsten Ausgeschiedenen Anar Bora und Sascha Specchia. Keiner der beiden konnten gegen die deutschen Heck und Rombach bestehen.

Da waren's nur noch vier.

Langsam ging es nun in den Abend hinein und die spannendsten Duelle standen bevor. Besonders Thomas Rombach landete zuvor mit seinen Siegen über Bora, Heck und Mennillo die grössten Überraschungen. Der Vorjahressieger  Helmuth Heck war bis zum Spiel gegen Rombach tadellos unterwegs. Mit Spitzenbreaks und vielen fehlerfreien Sets dominierte er seine Gegner teils nach Belieben. Doch bei Rombach war damit dann Schluss. Es schlichen sich kleine Positionsfehler ein, das Spiel gestaltet sich nicht mehr so flüssig was Rombach auszunutzen vermochte und schliesslich rang er seinen Landsmann mit 11-9 nieder. Helmut Heck musste sich mit dem 4. Schlussrang zufrieden geben.

Auch im Spiel gegen Patrick Mennillo um den Einzug ins Finale liess der Deutsche Rombach nicht nach. In einem an Spannung kaum üzu überbietenden Match sicherte er sich mit 11-10 die Finalteilnahme.

Der Anfang des Schlussspiels war geprägt von vilen ungewohnten Fehlern von Jungo, während Rombach weiterhin eine gute Leistung abrufen konnte. Rrasch einmal stand es 10-6 für den Deutschen! Doch da konnte auch der Bieler wieder zulegen und spielte fehlerfrei zum Gleichstand von 10:10. Auf Spitzenniveau schossen die beiden nun jeweils Ihr Set aus bis zum 12-12. Beim alles entscheidenden Game pendelte das Spiel mit Save und Re-Save hin und her. Wie schon so oft konnte sich Jungo, der Mann ohne Nerven,  mit einem schweren Ball aus einer unmöglichen  Situation befreien und er buchte das alles entscheidende 13-12 zum Turniersieg.

Während es für Jungo der 4. Color of Money Titel ist, musste Rombach sich bereits zum 3. Mal mit einem zweiten Platz an diesem Turnier begnügen. 1994 und 1995 verlor er gegen Samuel Clemann respektive Sascha Specchia die Finalspiele.

Alles in allem eine Top Leistung und herzliche Gratulation an die Gewinner des 23. Color of Money im Jahre 2010. Auch ein herzliches Dankeschön aus Spielersicht an die Organisation, welche einmal mehr ein schönes Turnier mit tollen Geld- und Sachpreisen auf die Beine stellte.

Kurz - Rangliste vom diesjährigen Turnier

1. Platz Dimitri Jungo PBC Biel
2. Platz Thomas Rombach Matrix-X
3. Platz Patrick Mennillo OBC
4. Platz Helmut Heck Karlsruhe/GER
5. Platz Sascha Specchia Cue Club 311
  Anar Bora Winterthur
7. Platz Pascal Nydegger PBC Biel
  Marco Poggiolini PBC Biel
9. Platz David Plattner OBC
  Candrian Uorsin Winterthur
  Michel Tercier BSC Bümpliz
  Sascha Manojlovic Cue Club 311
 

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Kommentare

18.11.2010 08:58:43 von Pascal Nydegger

Geht natürlich gar nicht. Habs geändert. Gruss Pascal

 

17.11.2010 14:52:52 von Sascha Manojlovic

und ich komme nicht aus dem AG sondern aus ZH....SORRY Basta

 

16.11.2010 23:12:11 von Marco Steiner

Michel Tercier ist von payerne und spielt im billardclub buempliz!!! Gruss

 
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