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Thema Turnierbericht

Montag, 27. September 2010 1898 x gelesen  |  4 Kommentare
 

Turnierbericht von Thomas Ramseyer - swissbillard.ch

 
Der Mazedonier Novo Sarfimoski entwickelt sich langsam zum Spieler Schreck der hiesigen Pool-Szene. Nach seiner  konstanten Leistung am Triple-Open vor wenigen Wochen, reichte es nun für den Sieg in Bümpliz.
Novo Sarafimoski gewann am Samstag im Winners Billardcenter in Bümpliz das BÜMPLIZ OPEN 9-Ball Turnier vor Urs Furrer. Leider standen nur 43 Spieler am Start - am Vortag waren noch 51 Namen auf der Liste. Entsprechend wurde das Preisgeld dem Feld angepasst.

 Schade, "nur" 43 Spieler fanden schliesslich den Weg nach Bümpliz, tags zuvor waren noch 51 Spieler angemeldet gewesen. Die kurzfristigen Abmeldungen erleichtern den Organisatoren die Arbeit nicht. Der Qualität des Turnieres litt indes nicht unter den Absenzen, es waren reichlich Topspieler anwesend.

In den Viertelfinals, die im KO Modus ausgetragen wurden, standen noch die üblichen Verdächtigen. Jungo verlor von 20 Spielen nur gerade deren zwei ehe er Murat Ayas heim schickte. Damit hatte dieser in 24 gleich zweimal das Nachsehen gegen Jungo, der ihm am Freitag Abend in Safnern gezeigt hatte, wer der "King" ist.

Ebenfalls makellos erreichten die KO-Runde Urs Furrer (6:5 gegen Sebastian Koch), Pascal Nydegger (6:5 gegen Tercier) und Sarafimoski (6:5 gegen Sascha Manojolovic). Von diesen vier schaffte es nur Nydegger nicht in den Halbfinal. Er musste sich gegen den Genfer Jerry Quinto 7:5 geschlagen und mit dem 5. Rang zufrieden geben.

In den Halbfinals standen sich Jungo und Urs Furrer gegenüber (der zuvor den letzten Bümplizer Marco Steiner aus dem Turnier verwiesen hatte), sowie Sarafimoski (der gegen Poggiolini erfogreich gewesen war) und Jerry Quinto.

Während Sarafimoski mit Quinto keine grosse Mühe hatte (7:3) war der Match zwischen Jungo und Furrer hart umkämpft und endete schliesslich mit einem eher überraschenden 7:6 für den Basler. Vielleicht etwas ausgepowert nach dieser aufreibenden Partie unterlag Furrer im Finale dem stets locker aufspielenden neuen Schweizer Turnierschreck Novo Sarafimoski mit 8:6.

Als beste Dame erreichte Christine Feldmann den 9. Rang. Einen Schritt vor den Viertelfinals wurde sie von Murat Ayas aufgehalten, nachdem sie die beiden Jugendlichen Sebasitan Koch und Michael Schneider nach Hause geschickt hatte (für die wurde es auch langsam spät...).Die sichtlich zufriedenen Teilnehmer verlebten einen gemütlichen Samstag mit der für Bümpliz üblichen ausgiebigen Verpflegung.

Als Zuschauer fragte ich mich einmal mehr, ob dieser Modus, mit stundenlangen Wartezeiten für die Spieler im Direktlauf, wirklich der Weisheit letzter Schuss ist. Ob die vielen knappen Resultate (6:5) einfach dazu gehören müssen (wo im 9-Ball ohnehin nicht zuwenig Zufall im Spiel ist - mein neunjähriger Sohn meinte verwundert "Jetzt hat einer angespielt und nun stellen sie schon wieder auf...?" Worauf ich ihm erklären musste, wie das mit der Neun im Anstoss läuft). War das Turnier für Grütter Röbi ein tolles Erlebnis (40 oder sogar 55 Hämmer, 6:0 und 6:1 und tschüss)?

Oder gäbe es vielleicht alternative Turnierformen, vielleicht auch solche, die wir noch nicht kennen und gespielt haben?  

 

 

 

 

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Kommentare

29.09.2010 11:42:08 von Sifu

Mazedonier, aber offenbar bulgarischer Meister - so korrekt?

 

29.09.2010 10:42:59 von Thomas Ramseyer

Es tut mir leid, dass ich Novo Sarafimoskis Nationalität falsch angegeben habe. Ich hatte die Informationen einem Turnierbericht aus Deutschland entnommen. Wir haben den Text korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis.

 

29.09.2010 07:34:52 von Sascha Manojlovic

Übrigens an die Redaktion.... Novo ist keine Bulgare sondern Macedonier.... Basta

 

28.09.2010 17:18:13 von Sifu

"Schweizer Turnierschreck" klingt witzig! Ist doch erfreulich, wenn gute Spieler zu uns kommen!? Die Schweiz als neues Mekka für Billardspieler - wär das nicht ein Traum? :-)

 
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