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Dienstag, 22. Mai 2007 1672 x gelesen  |  0 Kommentare
 
Eine bisher einmalige Geschichte im Schweizer Billard wurde vor kurzem geschrieben. Schweizer Schiedsrichter-Obmann Mark Treure (Aargau) und die Züricherin Ursula Habersaat (Vize-Europameisterin 2006 Seniorinnen), belegen die EPBF Schiedsrichterkurse und erhalten dafür einen internationalen Level. Damit sind sie die ersten aktiven internationalen Unparteiischen aus der Schweiz.

Um solch einen EPBF Kurs belegen zu können ist erste Grundvoraussetzung natürlich, dass Schiedsrichter sein, welches Treure wie Habersaat schon einige Jahre in der Schweiz, regelmässig und seriös an Billardturnieren praktizieren. Nach einer erfolgreichen Bewerbung wurden die Unparteiischen während 3 Tagen an eine Euro-Tour geladen wobei ein theoretischer sowie praktischer Teil zu absolvieren war. Haupt-Lern-Bestandteil war das neue sogenannte „Aria-Schiedsrichtern“, übersetzt, passives richten über mehrere Tische. Im Detail: Als Kursübung  wurden die Anwärter über 5 Stunden in einem Bereich mehrerer Tische auf ihre Fähigkeiten getestet. Am dritten und letzten Tag ging es dann in die Entscheidung über die Level-Einstufung. Auf TV-Tischen im Centre-Court wurden die Teilnehmer definitiv beurteilt, wofür 3 Stufen zur Verfügung stehen (Normaler Schiedsrichter, kaum Einsätze / Level 1, Aria Schiedsrichter über mehrere Tische / Level 2, Höchststufe für das richten an allen Anlässen und Tischen).

Ursula Habersaat (Bild rechts), erhielt den Level 1 und kann somit mit Aufgeboten zu internationalen EPBF-Anlässen rechnen wobei sie als Aria – Schiedsrichter fungieren wird. Mark Treure erhielt mit Level 2 den höchst zu erreichenden Level und wird nebst Aria auch Matches an TV-Tables richten dürfen. Ziel der EPBF ist es ein Stock von 30 ausgebildeten Schiedsrichtern anzulegen welche die Bedürfnisse der EPBF- und WPA-Turniere abdecken.

Jeder Schiedsrichter mit guten Regel- und Englischkenntnissen kann sich bei der EPBF zur Absolvierung eines solchen Kurses melden. Treure betont aber im Gespräch mit Swissbillard dass man kaum reich werden kann beim Schiedsrichtern. Während es in der Schweiz lediglich eine Spesenentschädigung gibt werden im internationalen Bereich sämtliche Reise-, Hotel- und Unterhaltskosten übernommen, und bei der WPA gibt’s gar ein kleines Sackgeld obendrauf. Man sollte also schon eine Portion Leidenschaft mitbringen, denn einen Lohnausfall welchen man bei einem Einsatz hinnehmen muss, decken diese Entschädigungen natürlich nicht ab.


Anmerkung von Mark Treure

Liebe Leser, habe ich dein Interesse geweckt am Schiedsrichtern. Ich organisieren Pro Jahr 1 bis 2 Anfänger- und Fortgeschrittenen- Kurse. Der Anfänger Kurs ist ein Regelkurs dauert ca. 6 Stunden, der Fortgeschrittenen Kurs dauert ca. 4 Stunden, dieser beinhaltet vor allem die Arbeit am Tisch. Natürlich probiere ich auch das gelehrnte an meine CH-Schiedsrichter weiter zugeben.

Der Leitspruch eines Schiedsrichter ist: „Wir sehen alles, ohne dabei gesehen zu werden

Mark Treure, Schiedsrichterobmann SBV Sektion Pool, EPBF-Schiedsrichter Level 2 

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